Aschermittwoch: Kämpferische Stimmung in Ludwigsburg!

Veröffentlicht am 10.02.2016 in Veranstaltungen

Beim politischen Aschermittwoch der SPD in Ludwigsburg hat SPD-Landesvorsitzender Nils Schmid die Union aufgefordert, nicht als „Stichwortgeber“ für rechtsradikale Parteien zu dienen. Der CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf müsse endlich seinen Wankelmut aufgeben und klarmachen, ob er dem Kurs Merkels oder dem Kurs Seehofers folge.

In diesen Zeiten dürften keine Abstriche am Grundgesetz und Rechtsstaat gemacht werden. „Wir brauchen Politiker, die versöhnen statt zu spalten“, rief der SPD-Spitzenkandidat vor über 700 begeisterten Gästen.

Rede Nils Schmid

Frank-Walter Steinmeier warb im Ludwigsburger Forum dafür, auf die Anziehungskraft Deutschlands für Migranten aus aller Welt stolz zu sein. „Deutschland ist für viele Menschen ein Hoffnungsanker“, betonte der Außenminister.

Die Bundesrepublik stehe eben nicht nur für Autos, Bier und Fußballweltmeister, sondern für Stabilität, Humanität und Demokratie. Deshalb werde das Land respektiert und bewundert. „Darüber sollten wir uns nicht beklagen!“

Frank-Walter Steinmeier ging umfassend auf die Krisen in der Welt ein und formulierte sein grundlegendes Credo: Dass man immer wieder reden müsse, so mühsam dies auch sei. Es sei gut, dass die SPD Teil der Bundesregierung sei, denn „sie steht für aktive Friedenspolitik“.

Er rief die Partei auch dazu auf, nun in der heißen Phase voll durchzustarten und zu kämpfen. „Die SPD steht für wirtschaftliche Stärke und sozialen Zusammenhalt. Die SPD muss sich nicht verstecken!“

Zu Beginn der Veranstaltung gedachten die Anwesenden mit einer Schweigeminute der Opfer der Zugkatastrophe von Bad Aibling. Auf musikalische Begleitung war aus Respekt vor den Opfern und deren Angehörigen verzichtet worden.

 

Homepage SPD-Landesverband

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