Bei den Wahlen im kommenden Jahr wird es nach meiner festen Überzeugung für die SPD in erster Linie darum gehen, wieder glaubhaft als Partei der sozialen Gerechtigkeit wahrgenommen zu werden.
Wie erreichen wir mehr soziale Gerechtigkeit?
Bei den Wahlen im kommenden Jahr wird es nach meiner festen Überzeugung für die SPD in erster Linie darum gehen, wieder glaubhaft als Partei der sozialen Gerechtigkeit wahrgenommen zu werden.
Wie erreichen wir mehr soziale Gerechtigkeit?
Es gibt einen Grundsatz, der üblicherweise nicht uns Sozialdemokraten zugeordnet wird. Er lautet „Was verteilt sein will, muss zuvor erwirtschaftet werden.“ Dieser Satz ist so banal wie richtig. Ich habe in den letzten Jahren viel in Bereichen gearbeitet, wo es um Wertschöpfungsketten, Existenzgründung, Netzwerke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zur Förderung von Innovation und Beschäftigung u.ä. ging, und würde mich freuen, auch diese Erfahrungen in die Politik einbringen zu können.
Wo es gerecht zugeht, sind die Menschen auch motiviert, sich für das Gemeinwesen einzubringen. Und das brauchen wir: Dass alle sich mit ihren Talenten einbringen. Keiner darf verloren gehen, aber es soll sich auch keiner davonstehlen. Deshalb ist soziale Gerechtigkeit auch eine Voraussetzung für gesellschaftlichen Fortschritt und wirtschaftliche Dynamik, und kein Gegensatz. Beides ist wichtig - „Erneuerung und Zusammenhalt“, wie es 1998 hieß oder „Aufstieg und Gerechtigkeit“, wie unser Nürnberger Zukunftskongress überschrieben war.
Politik für soziale Gerechtigkeit ist keine Klientelpolitik. Gute Arbeit, gute Bildung, sozialer Ausgleich, konkret: faire Entlohnung und Mindestlöhne, wirksame Arbeitnehmerechte, längeres gemeinsames Lernen, Abschaffung von Studiengebühren und eine effektive Armutsbekämpfung sind keine Randthemen, sondern stehen im Zentrum der Erwartungshaltung der Mehrheit der Bevölkerung an eine solidarische Gesellschaft. Soziale Gerechtigkeit und Zukunftschancen für alle sind die erfolgreiche Kernbotschaft der SPD.
Lars Castellucci
Homepage SPD Rhein-Neckar
23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen
20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen
18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen
18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen
18.06.2026 11:18 Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze
Zum Internationalen Tag gegen Hetze: Hassrede bekämpfen, Zusammenhalt stärken Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Seit fünf Jahren rufen die Vereinten Nationen jeweils am 18. Juni den Internationalen Tag der Bekämpfung von Hetze aus. Sie machen so auf die wachsende Verbreitung von Hassrede aufmerksam und weisen auf Maßnahmen hin, Hassrede zu bekämpfen und den gegenseitigen Respekt zu… Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze weiterlesen
Ein Service von info.websozis.de