Die Landtagswahl 2006 wirft ihre Schatten voraus.

Veröffentlicht am 09.07.2005 in Kreisverband

Zwei Tage vor der Nominierung der Landesvorsitzenden Ute Vogt zur Spitzenkandidatin der SPD trafen sich Vertreter der Ortsvereine des Wahlkreises 37 in Malsch.

Zweck des Treffens war, eine Kandidatin oder einen Kandidaten vorzuschlagen, die oder der sich auf einer eigenen Nominierungskonferenz zur Wahl stellen wird. Die Sitzung leitete Roland Portner vom Ortsverein Walldorf.

Die Teilnehmer der Bereichskonferenz empfahlen einstimmig Peter Wirkner vom OV Mühlhausen/Tairnbach zu nominieren. Dieser erklärte sich bereit zu kandidieren, wenn die Delegierten auf der Nominierungskonferenz das so wollen. Peter Wirkner ist Fachhochschullehrer und gehört der SPD seit 30 Jahren an. Er erklärte, dass er mit Optimismus in den Wahlkampf gehen würde und verwies auf die Ergebnisse vergangener Wahlen, bei denen Anna Koller und Rainer Ulrich nur knapp unterlagen. Seine Schwerpunkte seien die Arbeitslosigkeit und der aufkeimende Rechtsradikalismus, wo man gerade auf lokaler Ebene etwas bewirken könne. Nicht unterschätzen könne man die Bedeutung der Bildung und des Umweltschutzes. Er möchte vermitteln, dass entgegen weit verbreiteter Meinung Politiker auch verlässlich sein können.

Als Zweitkandidatin wurde Christiane Hütt-Berger vorgeschlagen, die seit 10 Jahren Gemeinderätin in Rauenberg ist und ein Familienunternehmen leitet.

Berichte aus den einzelnen Ortsvereinen zeigten, dass viele gemeinsame Probleme bestehen und deshalb ein Informationsaustausch und gute Zusammenarbeit nötig ist. Die Bereichskonferenz ist ein wichtiges Instrument dazu und soll regelmäßig zweimal jährlich stattfinden.
 

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