Kompetenzteam der Union ist ein zutiefst rückwärtsgewandtes Angebot

Veröffentlicht am 17.08.2005 in Wahlen

SPD-Landesvorsitzende Ute Vogt: Kompetenzteam der Union ist ein zutiefst rückwärtsgewandtes Angebot

Die SPD-Landesvorsitzende Ute Vogt sieht im sogenannten Kompetenzteam der Union ein durch und durch konservatives und rückwärtsgewandtes Gesellschaftsbild vorherrschen.
„Die vorgestellte Truppe steht für einen gesellschaftspolitischen Roll-Back von CDU und CSU, der sich an den Geistern der Vergangenheit orientiert. Keineswegs steht sie für einen von Frau Merkel angekündigten Aufbruch,“ so Ute Vogt.
Vogt verwies dabei insbesondere auf den als neuen Star angepriesenen ehemaligen Verfassungsrichter Paul Kirchhof. „Kirchhofs Vorschlag eines einheitlichen Steuersatzes für alle, ist in höchstem Maße unsozial, weil er Höchstverdiener massiv entlasten würde,“ konstatierte Vogt. Dieses Kirchhof-Modell sei von den Finanzministern aller (!) Bundesländer abgelehnt worden. Auch sein dessen konservatives Familienbild passt nicht mehr in die heutige Zeit.

Vogt verwies dabei insbesondere auf den als neuen Star angepriesenen ehemaligen Verfassungsrichter Paul Kirchhof. „Kirchhofs Vorschlag eines einheitlichen Steuersatzes für alle, ist in höchstem Maße unsozial, weil er Höchstverdiener massiv entlasten würde,“ konstatierte Vogt. Dieses Kirchhof-Modell sei von den Finanzministern aller (!) Bundesländer abgelehnt worden. Auch sein dessen konservatives Familienbild passt nicht mehr in die heutige Zeit.
Das vorgestellte Team der Union mache deutlich, so Vogt, dass es bei der Bundestagswahl im eptember um eine wirkliche Richtungsentscheidung gehe: „Die Union steht mit ihren Spitzen für eine Mannschaft mit verstaubtem Weltbild und für ein Gesellschaftskonzept, bei dem nicht sozialer Zusammenhalt sondern das Recht der Stärkeren im Mittelpunkt steht.“

Nicht zuletzt die mit Zuständigkeit für die Bereiche Bildung und Forschung vorgestellte baden-württembergische Ministerin Annette Schavan stehe für ein konservatives Rollenbild von gestern und hat überdies die Kompetenz in ihrem Kompetenzbereich vermissen lassen. „Erst hat sie versucht, die Ganztagsschulen im Land zu verhindern, um danach mit ihrer Geldverteilung nach dem Windhundprinzip für die schlechteste und ungerechteste Mittelvergabe aller Bundesländer zu sorgen,“ erinnerte Vogt. Wer so mit Steuermitteln umgeht, ist nicht die Richtige, um im Bereich der Forschungsförderung als einer der wichtigen Zukunftsaufgaben der deutschen Politik für unser Land Verantwortung zu tragen.

„Diese Truppe ist ein deutliches und personifiziertes Nein der Union zu einer offenen und toleranten Gesellschaft, in der sozialer Zusammenhalt und Gleichberechtigung der Geschlechter Grundstein des Zusammenlebens sind,“ so Ute Vogt.

 

Homepage SPD Rhein-Neckar

News-Ticker

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

18.06.2026 11:18 Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze
Zum Internationalen Tag gegen Hetze: Hassrede bekämpfen, Zusammenhalt stärken Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Seit fünf Jahren rufen die Vereinten Nationen jeweils am 18. Juni den Internationalen Tag der Bekämpfung von Hetze aus. Sie machen so auf die wachsende Verbreitung von Hassrede aufmerksam und weisen auf Maßnahmen hin, Hassrede zu bekämpfen und den gegenseitigen Respekt zu… Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze weiterlesen

17.06.2026 12:19 Esra Limbacher zur EU-Entscheidung über Veggie-Burger
Politisch-ideologischer Nachhilfeunterricht ist nicht nötig Das vom EU-Parlament beschlossene Verbot für Fleischbezeichnungen wie ‚Veggie-Speck‘ oder ‚Veggie-Hühnchen‘ ist falsch und wird Verbraucherinnen und Verbraucher verwirren. Dass Begriffe wie ‚Veggie-Burger‘ oder ‚Veggie-Wurst‘ auch künftig zulässig bleiben, ist richtig. Die Entscheidung beendet hoffentlich eine Scheindebatte, die viel politische Energie verschwendet hat. „Das EU-Parlament hat bestätigt, dass Begriffe wie… Esra Limbacher zur EU-Entscheidung über Veggie-Burger weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de