Neues Sozialpaket: Schmid attackiert Union

Veröffentlicht am 27.02.2016 in Bundespolitik

Der SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid hat die Ablehnung des von Vizekanzler Sigmar Gabriel vorgeschlagenen Sozialpakets durch die Union heftig attackiert.

„Frau Merkel und Herr Schäuble haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Es geht jetzt darum zu zeigen, dass wir das Ganze im Blick haben, die Flüchtlinge wie unsere einheimische Bevölkerung.

Wir müssen den Bürgerinnen und Bürgern deutlich machen, dass wir sie nicht im Stich lassen. Deshalb brauchen wir ein neues Sozialpaket, in Deutschland wie in Baden-Württemberg”, betonte der SPD-Chef.

Schmid verdeutlichte, er habe als Finanzminister mit der viermaligen Nullverschuldung in Baden-Württemberg eindrücklich demonstriert, wie solides Haushalten geht. Aber klar sei auch, dass dies immer eine Abwägungsfrage sei.

„Die schwarze Null ist kein Selbstzweck. Oberste Priorität hat für uns das Wohlergehen unserer Bevölkerung. Und das geht nicht im Schlafwagen.“

Als neues Sozialpaket für Baden-Württemberg in den kommenden fünf Jahren nannte Schmid beispielhaft die Schaffung 25.000 neuer Sozialwohnungen sowie die schrittweise Abschaffung der Kita-Gebühren und der Meistergebühren.

Auch die Ganztagsgarantie – ganztägige Bildungsangebote vom ersten Geburtstag bis zum letzten Schultag – sowie die Ausbildungsgarantie für alle Jugendlichen gehöre zu diesem Sozialpaket.

„Wir machen eine konsequente Politik für alle Menschen in Baden-Württemberg. Wir sind der Garant für sozialen Zusammenhalt“, unterstrich Schmid.

„Derweil macht Herr Wolf mit seiner Landes-CDU das, was er am besten kann: Er sagt erstmal gar nichts. Kein Plan, nirgends.“

 

Homepage SPD-Landesverband

News-Ticker

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

18.06.2026 11:18 Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze
Zum Internationalen Tag gegen Hetze: Hassrede bekämpfen, Zusammenhalt stärken Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Seit fünf Jahren rufen die Vereinten Nationen jeweils am 18. Juni den Internationalen Tag der Bekämpfung von Hetze aus. Sie machen so auf die wachsende Verbreitung von Hassrede aufmerksam und weisen auf Maßnahmen hin, Hassrede zu bekämpfen und den gegenseitigen Respekt zu… Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze weiterlesen

17.06.2026 12:19 Esra Limbacher zur EU-Entscheidung über Veggie-Burger
Politisch-ideologischer Nachhilfeunterricht ist nicht nötig Das vom EU-Parlament beschlossene Verbot für Fleischbezeichnungen wie ‚Veggie-Speck‘ oder ‚Veggie-Hühnchen‘ ist falsch und wird Verbraucherinnen und Verbraucher verwirren. Dass Begriffe wie ‚Veggie-Burger‘ oder ‚Veggie-Wurst‘ auch künftig zulässig bleiben, ist richtig. Die Entscheidung beendet hoffentlich eine Scheindebatte, die viel politische Energie verschwendet hat. „Das EU-Parlament hat bestätigt, dass Begriffe wie… Esra Limbacher zur EU-Entscheidung über Veggie-Burger weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de