Neujahrsempfang der SPD-Rhein-Neckar mit Olaf Scholz

Veröffentlicht am 11.01.2016 in Veranstaltungen

Olaf Scholz beim Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Sandhausen

Der erste Bürgermeister der Stadt Hamburg, Olaf Scholz besuchte Sandhausen – und der Saal war voll. Sitzplätze in der Saundhausener Festhalle waren Mangelware. Die gesamte sozialdemokratische Politik-Spitze aus der Region war vertreten.

Vor der Landtagswahl am 13. März trafen sich die Genossinnen und Genossen der SPD Rhein-Neckar zum Neujahrsempfang – auch um den Wahlkampfendspurt einzuläuten. Die Landtagskandidaten Dr. Andrea Schröder-Ritzrau, Daniel Born und Thomas Funk begrüßten die fast 400 Gäste mit einem Glas Sekt am Eingang der Festhalle. Sie hatten auch einen Schornsteinfeger als Glücksbringer mitgebracht.

Thomas Funk MdL begrüßte die Gäste, bevor der Liederkranz Sandhausen die Feierstunde musikalisch eröffnete. Der Hausherr Bürgermeister Georg Kletti hielt ein erfrischendes Grußwort. Danach bat er Olaf Scholz zum Eintrag in das Goldene Buch der Stadt. Dabei bemerkte Kletti, dass der erste Eintrag von 1980 sei und Franz Josef Strauß somit auf der ersten Seite des Buches stehen würde. Olaf Scholz konterte scherzhaft, dass das Goldene Buch in Hamburg eine lose Blattsammlung sei, „da kann man auch mal eine Seite austauschen“.

In seiner Rede ging der Hamburger Bürgermeister auf die Situation der Flüchtlinge ein: „Der Umgang mit der großen Zahl von Flüchtlingen ist eine europäische Aufgabe. Die Europäische Union muss sich stärker in den Flüchtlingslagern, zum Beispiel im Libanon oder in der Türkei, engagiert und die Hotspots für die Aufnahme von Flüchtlingen in Griechenland und Italien unterstützen“, forderte Scholz.

Man solle sich stärker für die Außengrenzen der EU interessieren. Sie würden in Zukunft häufiger so aussehen, wie man sich Grenzen klassischerweise vorstellen würde. Zu den Silvestervorgängen in Köln und anderswo meinte Scholz: „Wer ein Gesetz verletzt, muss mit der Härte des Gesetzes rechnen, egal, wer er ist und wo er herkommt.“

Am Ende der Veranstaltung wurde noch ein kleiner Imbiss gereicht und es bot sich Gelegenheit die Grußwörter und Reden zu reflektieren.

 

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