
In der Diskussion um ein solidarisches und gerechtes Gesundheitswesen fordert die SPD Rhein-Neckar die Rückkehr zur vollständigen paritätischen Finanzierung.

In der Diskussion um ein solidarisches und gerechtes Gesundheitswesen fordert die SPD Rhein-Neckar die Rückkehr zur vollständigen paritätischen Finanzierung.
„Obwohl die Reformen dieser Wahlperiode die Handschrift der SPD tragen und das Gesundheitssystem weiter verbessert haben, steigen die Zusatzbeiträge für die Versicherten stark an“, bemängelte SPD-Kreisvorsitzender Thomas Funk am Rande der jüngsten Kreisvorstandssitzung.
„Wenn auch künftige Erhöhungen allein zu Lasten der Versicherten gehen, belastet dies vor allem die Leistungsträgerinnen und Leistungsträger unserer Gesellschaft.“ Die SPD Rhein-Neckar setzt sich deshalb dafür ein, dass die paritätische Finanzierung der Versicherungsbeiträge nach der Bundestagswahl 2017 wieder hergestellt wird.
„Die Bürger müssen sich auf eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung – unabhängig von Geldbeutel, Wohnort oder Lebensumständen – verlassen können“, unterstrich Landtagsabgeordneter Gerhard Kleinböck aus Ladenburg seine Forderung nach einer Weiterentwicklung des Gesundheitswesens. Das Ziel der SPD bleibe die Bürgerversicherung mit ihrem Anspruch: „Gleicher Zugang zur medizinischen Versorgung für alle, solidarische Versicherung für alle und eine gerechte Finanzierung.“
Derzeit sind Arbeitnehmer gleich mehrfach an der Finanzierung des Gesundheitswesens beteiligt: Als Beitragszahlende, Steuerzahlende, Zahlende von Zuzahlungen und Aufzahlungen sowie als Selbstzahlende. Diese Mehrfachbelastung ist den Sozialdemokraten mit Blick auf die „arbeitende Mitte“ ein Dorn im Auge.
„Auch hinsichtlich der Absicherung neuer Erwerbsformen in einer sich ‚wandelnden Arbeitswelt 4.0‘ ist die Bürgerversicherung ein moderner Ansatz für eine gute und umfassende Absicherung und Versorgung“, so Funk.
„Krankheit ist ein Lebensrisiko, das niemand allein verantwortet und auch niemand alleine schultern kann“, ergänzte die stellvertretende Kreisvorsitzende Dr. Andrea Schröder-Ritzrau. „Deshalb bleibt die sozialstaatliche Organisation zentral. Solidarität statt individueller Risiken und eine solidarische und gerechte Finanzierung statt individueller Prämien, das müssen die Maßstäbe sein.“
Homepage SPD Rhein-Neckar
12.10.2026 17:43 Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas
Ich danke Bärbel Bas von Herzen für ihren Einsatz, ihre Haltung und ihr Engagement. Wir kämpfen weiter gemeinsam für die soziale Demokratie. „Bärbel Bas hat heute Morgen ihren Rücktritt von Partei- und Ministeramt erklärt. Ich habe großen Respekt vor ihrer Entscheidung. Sie trifft sie aus persönlichen Gründen, die ich zutiefst respektiere. Als Ministerin und Vorsitzende… Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas weiterlesen
09.10.2026 17:40 Wichtiges Signal für den Wohnungsbau
Die Fortführung und Aufstockung des EH55 Programms bis zum Jahresende ist ein wichtiges Signal für die Bauwirtschaft. Nun sollten die neuen Fördermöglichkeiten konsequent genutzt werden, um den dringend benötigten Neubau anzukurbeln. „Die Aufstockung der Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus und die Fortführung des Programms bis zum Jahresende sind ein wichtiges Signal für… Wichtiges Signal für den Wohnungsbau weiterlesen
26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung
Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen
25.09.2026 19:03 Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing
Umsetzung von EU-Regeln gegen Greenwashing: Koalition schafft pragmatische Lösung für Altwarenbestände Am 27. September 2026 treten neue Regeln in Kraft, nach denen Umweltaussagen in der Werbung oder auf Produktverpackungen jetzt klar und nachvollziehbar belegt werden müssen. Um einen pragmatischen und verhältnismäßigen Umgang mit Altbeständen sicherzustellen, justieren wir nach. Carmen Wegge, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin: „‘Einfach… Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing weiterlesen
14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen
Ein Service von info.websozis.de