Ute Vogt gratuliert Eberhard Jäckel zum 80. Geburtstag

Veröffentlicht am 29.06.2009 in Aus dem Parteileben

Die SPD-Landesvorsitzende Ute Vogt hat dem renommierten Historiker Eberhard Jäckel zu seinem heutigen 80. Geburtstag persönlich gratuliert und ihm dabei auch ihren Dank für das bis heute währende Engagement in der SPD ausgesprochen. „Ich danke Dir sehr, dass Du uns mit Deinen einzigartigen Kenntnissen und Deiner langjährigen Treue zur Sozialdemokratie fest zur Seite stehst“, so die SPD-Chefin.

Die Erforschung Nazi-Deutschlands, des Völkermords an Juden, Sinti, Roma und vor allem des Umgangs der Deutschen mit der NS-Vergangenheit sowie der Deutschen Frage hat Eberhard Jäckel weltweit bekanntgemacht. Geboren in Wesermünde, studierte er an den Universitäten von Göttingen und Tübingen, Gainesville (Florida) und Paris. 1955 promovierte er in Freiburg, 1961 folgte in Kiel die Habilitation. Sechs Jahre später übernahm er eine Professur für Neuere Geschichte an der Universität Stuttgart. In drei Jahrzehnten – unter anderem als Direktor des Historischen Instituts – machte er die Universität Stuttgart zu einem Zentrum für Zeitgeschichte.

Wie kaum ein anderer nutzt Eberhard Jäckel bis heute seine Kenntnis um das Grauen der Nazi-Zeit, um seine Zeitgenossen aus der Geschichte lernen zu lassen. Als streitbarer Gast in TV-Diskussionen nimmt er immer wieder Stellung zu Fragen des Holocaust. An der Seite der Journalistin Lea Rosh kämpfte er zudem über Jahre erfolgreich für das Berliner Holocaust-Mahnmal.

Eberhard Jäckel wohnt in Stuttgart und ist seit 42 Jahren Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.

 

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