9 Argumente: Unser Land in Europa und der Welt

Veröffentlicht am 20.03.2013 in Landespolitik

1. Baden-Württemberg – Herzland Europas! Unser Land ist einer der größten Nutznießer der europäischen Integration sowie des Euros. Unsere geografische Lage im Herzen Europas, eine exportorientierte Wirtschaft sowie die vielfältigen Verflechtungen mit unseren Nachbarn und Partnern machen das europäische Projekt zu einem Kernanliegen.

2. Gute Nachbarschaft! Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Frankreich, Österreich und der Schweiz ist wichtiger Bestandteil unserer Europapolitik. In den vergangenen Jahren sind bereits vielversprechende Ansätze wie der Oberrheinrat oder die Internationale Bodensee-Konferenz etabliert worden. Diese führen wir ebenso fort wie den Dialog mit unseren Nachbarn.

3. Donauraum voranbringen! Gemeinsam mit unseren Partnern im Rahmen der EU-Donauraum-Strategie streben wir Projekte an, von denen alle Beteiligten profitieren. Baden-Württemberg bietet sein Know-how an und kann umgekehrt von den guten Kontakten profitieren. Unser Land hat dabei für die Bereiche der Wettbewerbsfähigkeit, der Fachkräfte sowie der Energieversorgung besondere Verantwortung übernommen.

4. Interessen in Brüssel vertreten! Mit der Aufwertung der Landesvertretung in Brüssel zu einer eigenständigen Abteilung des Staatsministeriums können die Interessen Baden-Württembergs noch besser auf der europäischen Ebene vertreten werden.

5. EU-Finanzverfassung einrichten! Der Fiskalpakt zur europäischen Schuldenbegrenzung ist beschlossene Sache. Er ergibt aber nur Sinn, wenn er durch andere Instrumente flankiert wird: Wir müssen uns auch um eine Steuerharmonisierung bemühen, Steuerschlupflöcher schließen sowie die Bankenregulierung und ein gemeinsames Altschulden-Management vorantreiben.

6. EU-Haushalt mit klaren Schwerpunkten! Wir setzen uns für einen EU-Haushalt mit klaren Schwerpunkten zugunsten der Zukunftsfähigkeit, Innovation sowie der sozialen Kohäsion unseres Kontinents ein. Strukturkonservative Subventionen müssen demgegenüber zurückstehen.

7. Demokratisches Europa! Die europäischen Institutionen müssen sich demokratisieren, damit Europa auch für kommende Generationen ein zukunftsfähiger Kontinent bleibt. Hierzu bietet die Landesregierung einen Dialog an, um gemeinsam eine Vorstellung von Europa aus baden-württembergischer Sicht zu entwickeln.

8. Beteiligung sichern! Auch im Rahmen der Finanzkrise dürfen die Mitwirkungsrechte der Parlamente an der Gesetzgebung nicht beschnitten werden. Im Bereich des Fiskalpaktes ist es uns gelungen, die Beteiligung der Länder über den Bundesrat sicherzustellen.

9. Entwicklungszusammenarbeit neu ausrichten! In einem umfangreichen Dialogprozess mit zahlreichen Akteuren wurden neue Leitlinien für die entwicklungspolitische Arbeit erarbeitet und beschlossen. Wir wollen insbesondere die zahlreichen Engagierten und die Initiativen in Baden-Württemberg vernetzen und bei ihrer vielfältigen Arbeit unterstützen.


 

Homepage SPD-Landesverband

News-Ticker

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

18.06.2026 11:18 Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze
Zum Internationalen Tag gegen Hetze: Hassrede bekämpfen, Zusammenhalt stärken Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Seit fünf Jahren rufen die Vereinten Nationen jeweils am 18. Juni den Internationalen Tag der Bekämpfung von Hetze aus. Sie machen so auf die wachsende Verbreitung von Hassrede aufmerksam und weisen auf Maßnahmen hin, Hassrede zu bekämpfen und den gegenseitigen Respekt zu… Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de