Breymaier: „Frauenhäuser brauchen bessere finanzielle Unterstützung“

Veröffentlicht am 23.11.2016 in Landespolitik

Die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier hat sich anlässlich des bevorstehenden Tages gegen Gewalt an Frauen am Freitag mit Vertreterinnen und Mitarbeiterinnen von Frauenhäusern getroffen. Die Frauenhäuser im Südwesten leiden unter Platzmangel und finanzieller Unterversorgung. Im Großraum Stuttgart müssen jeden Tag ein bis zwei Frauen abgewiesen werden, der ländliche Raum ist konstant unterversorgt. „Eigentlich müssten die Plätze in Baden-Württemberg verdoppelt werden“, erklärt Sabine Brommer vom verbandsübergreifenden Arbeitskreis Frauenhausfinanzierung.

Leni Breymaier fordert von der grün-schwarzen Landesregierung die konsequente Umsetzung des Landesaktionsplans gegen Gewalt an Frauen und eine bessere finanzielle Unterstützung, insbesondere die Schaffung von neuen Plätzen in Einrichtungen.

„Das Problem ist, dass Frauenhäuser nur Plätze finanziert bekommen, die tatsächlich belegt sind. Das kann von den Kapazitäten her natürlich nicht funktionieren. Frauen brauchen in akuten Gefährdungssituationen schnelle Unterstützung. Denn der Mangel an Schutzraum kann für misshandelte Frauen und ihre Kinder lebensbedrohlich sein. Hier herrscht dringend Handlungsbedarf“, so Breymaier.

 

Anträge der SPD-Landtagsfraktion:

Verbesserungen zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften auch in Baden-Württemberg umsetzen:

Die wichtige Arbeit der Frauen- und Kinderschutzhäuser sowie weiterer Akteure, die von Gewalt betroffene Frauen unterstützen, in Baden-Württemberg stärken

 

 

 

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