SPD fordert Änderungen bei Praxisgebühr.

Veröffentlicht am 30.06.2008 in Bundespolitik

SPD-Kreischef Dr. Castellucci stellte Beschlüsse des Landesvorstands vor.
Menschen mit geringem Einkommen sollen nach Willen der SPD künftig im Gesundheitssystem finanziell entlastet und die Lenkungsfunktion von Zuzahlungen und Gebühren gestärkt werden. Dr. Lars Castellucci, Vorsitzender der SPD im Rhein-Neckar-Kreis und stellvertretender Landesvorsitzender, stellte die neuesten Beschlüsse der SPD-Baden-Württemberg zur Gesundheitspolitik vor.

„Eine stärkere soziale Steuerung im Gesundheitswesen ist nötig und möglich“, so Castellucci. Um unerwünschten sozialen Härten entgegenzuwirken, will die Partei sämtliche Zuzahlungen für Personen ohne ständigen Wohnsitz streichen. Das gleiche gilt für Pflegebedürftige, die ergänzende Sozialhilfe beziehen. „Gerade Ältere und sozial Schwächere werden durch die Praxisgebühr wesentlich stärker belastet als einkommensstärkere Bevölkerungsschichten“, erklärte Castellucci. Diese Personen könnten gar durch die Praxisgebühr von einem Arztbesuch abgehalten werden, auch wenn dieser gesundheitlich geboten wäre. „Das wirkt sich nicht nur direkt auf die gesundheitliche Versorgung aus, sondern bringt oft höhere Folgekosten durch verschleppte Krankheiten mit sich“, so der SPD-Politiker. Zur Gegenfinanzierung soll die Tabaksteuer für Feinschnitt und Pfeifentabak auf das Niveau von Zigaretten angehoben werden.

Die gesundheitspolitischen Forderungen der Landespartei sollen auch Eingang in das Bundestagswahlprogramm der SPD finden. In diesem Zusammenhang machte Castellucci auf die Internetseite www.wahlmanifest09.de der SPD Rhein-Neckar aufmerksam. „Sagen Sie uns, was Sie von der Bundespolitik ab 2009 erwarten“, ruft der SPD-Kreisvorsitzende die Bürgerinnen und Bürger der Region auf.

 

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